Die Grund- und Hauptschule, die Realschule und die Förderschule sind zu einer neuen Schule zusammengefasst. Offiziell heißt sie jetzt: "Grund- und Gemeinschaftsschule mit Förderzentrumsteil des Amtes Sandesneben-Nusse in Sandesneben"
Die Grundschule bleibt in ihrer Struktur unverändert, auch die Förderschule wird weitgehend ihre bisherigen Aufgaben behalten. Die derzeitigen Realschul- und die Hauptschulklassen werden nach den bisherigen Prinzipien ihre Hauptschul- bzw. Realschulabschlüsse bis 2012 bzw. 2013 erreichen. (Dies gilt auch für die Hauptschüler in Nusse; die Nusser Grundschule bleibt als "Grundschule des Amtes Sandesneben-Nusse in Nusse" eigenständige Schule) Die "alten" Schulen im Schulzentrum Sandesneben wurden per 31.07.2008 aufgelöst. Der neue Schultypus der Gemeinschaftsschule begann mit den 5. Klassen am 03. September 2008.
Das Schuljahr 2008/2009 startete mit 49 Klassen und 67 Lehrkräften.
Was sind die Merkmale der Gemeinschaftsschule ?
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Die Gemeinschaftsschule ist für alle Schülerinnen und Schüler offen (also für Schülerinnen und Schüler mit allen Schulartempfehlungen). Sie umfasst die sechs Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I (Klasse 5-10)
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Der Unterricht soll weitestgehend gemeinsam stattfinden: Die Kinder und Jugendlichen bleiben damit von Klasse 5 bis Klasse 10 in ihrer Lerngruppe. Ein Überspringen oder Wiederholen der Klasse ist nur in Ausnahmefällen möglich.
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unterschiedliche Formen und Angebote der Differenzierung und längeres gemeinsames Lernen ab Klasse 7
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in der Übergangsphase: enges Kooperationsverhältnis der "traditionellen" Bildungsgänge und ein großer schulartenübergreifender Teil des Unterrichts
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•Zu jedem Zeugnistermin wird der Leistungsstand eines Schülers in den einzelnen Fächer, vornehmlich in einem schriflichen Zeugnis ohne Fachnoten dokumentiert.•In Klasse 5 und 6 ist nicht maximaler Wissenserwerb das vorrangige Ziel, sondern das Erlernen von Methoden und Techniken des selbständigem Arbeitens, die Teamfähikeit und die Stärkung des Selbstbewusstseins. Erst wenn sie dieses Rüstzeug haben, sind sie in der Lage, die veränderten Wege zum Wissenserwerb und –anwendung zu gehen. Sie erwerben zuerst „Kompetenzen“. Dann Wissen. Auch die Lehrerrolle ändert sich vom „Pauker“ zum Begleiter des Wissenserwerbs.•Bis Klasse 7 geschieht dies in einer unbeschwerten Lernatmosphäre: „Sitzenbleiben“, Abstieg in eine Hauptschule und frühe Selektion entfallen.•Erst ab Kl. 8 gibt es ein Notenzeugnis : HS-Abschluss (9 Jahre) oder RS… (10 Jahre)
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die abschlussbezogenen Ausprägungen entsprechend den Vorgaben der Kultusministerkonferenz sind gewährleistet
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gleiche Leistungsanforderungen wie an den Schulen des gegliederten Schulwesens
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zentrale Abschlussprüfungen
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Unterricht durch Lehrkräfte aller Schularten (Förderschul-, Grundschul-, Hauptschul-, Realschul- und Gymnasial-Lehrkräfte)
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Gemeinschaftsschulen sind grundsätzlich "offene Ganztagsschulen" mit einem ganztägigen Angebot an Essen und Trinken
- Durch eine Differenzierung der Leistungsanforderungen im gemeinsamen Unterricht wird auf die individuellen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler eingegangen. Unter- oder Überforderung werden vermieden. Es können auch klassen- und jahrgangsübergreifende Lerngruppen gebildet werden.
- Zu jedem Zeugnistermin wird der Leistungstand einer Schülerin oder eines Schülers unter Berücksichtigung der Leistungen in den einzelnen Fächerin vornehmlich in einem schriflichen Zeugnis dokumentiert.
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Die Formen der Leistungsbeurteilung legt die Schule im Rahmen ihres pädagogischen Konzepts fest. Spätestens am Ende der Jahrgangsstufe 8 werden Notenzeugnisse vergeben, um den Weg zum Hauptschul- bzw. mittleren Schulabschluss vorzubereiten.
- Bei einem guten ("qualifizierten") mittleren Schulabschluss ist der Eintritt in die gymnasiale Oberstufe erreicht.
- Die GemS Sandesneben erhält Koordinatoren, die die Hauptschulen, die Realschule und das Förderzentrum sinnvoll ins Ganze integrieren helfen.
- Die Gemeinschaftsschule Sandesneben ist als Sekundarstufe I konzipiert, die Sekundarstufe II mit gymnasialer Oberstufe wird angestrebt. Die gymnasiale Oberstufe in einer Gemeinschaftsschule umfasst drei Schuljahre, so dass an einer Gemeinschaftsschule Schüler ihr Abitur nach 13 Schuljahren ablegen. An welchen Gemeinschaftsschulen gymnasiale Oberstufen eingerichtet werden, entscheidet sich nach der Schülerzahl der jeweiligen Schule. Kooperationen mit benachbarten Gemeinschaftsschulen zur Einrichtung einer gymnasialen Oberstue sind dabei möglich
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Worin unterscheidet sich eine Gemeinschaftsschule von einer Gesamtschule?
Anders als die Gesamtschule entsteht die Gemeinschaftsschulen aus schon bestehenden Schulen - sie wird nicht als neue Schule daneben gesetzt. Nach der gemeinsamen Orientierungsstufe kann der Unterricht flexibel gestaltet werden. Die Gesamtschulen sind bisher nach festen Vorgaben organisiert, sie können in Zukunft flexibler und freier differenzieren und gestalten. Gemeinschaftsschulen können zwar auch ohne eigene Oberstufe existieren, aber sie bereiten gezielt auf die gymnasiale Oberstufe vor.
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Die GMS schließt je nach individueller Leistungsfähigkeit mit dem Hauptschulabschluss (9 Jahre), dem Mittleren Abschluss (10 Jahre) oder dem Gymnasialen Abschluss (13 Jahre) ab, wenn eine gymnasiale Oberstufe eingerichtet werden kann. Bei einem Wechsel nach Klasse 10 auf ein Gymnasium (als Regelschule) müssen drei weitere Jahre auf der Oberstufe absolviert werden.
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Diese Grafik finden Sie auf der folgenden Internetseite |
Näheres finden Sie unter dem Menü-Punkt "Gemeinschaftsschulordnung" (s.o.) |
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Erstes gemeinsame Dienstversammlung des gesamten Kollegiums der Gemeinschaftsschule Sandesneben am 01.09.2008 |
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Pädagogisches Konzept der GMS Sandesneben
gem. § 7 der GemVO: Pädagogisches Konzept für die Gestaltung des gemeinsamen Lernens
Aus der Realschule Sandesneben , der Hauptschule Sandesneben und der Hauptschule Nusse entsteht die zukünftige Gemeinschaftsschule Sandesneben. Das Förderzentrum Sandesneben und die Grundschule Sandesneben sind mit der Gemeinschaftsschule organisatorisch verbunden.
I Präambel
II. Formen des gemeinsamen Lernens
III. Die Rolle der Lehrkräfte
IV. Ziele und Wege
Va. Gestaltung der Lernprozesse
Vb. Unterrichtsstruktur
VI. Beurteilung und Leistungsrückmeldung
VII. Wahlpflichtunterricht
VIII. Die offene Ganztagsschule
IX. Berufsorientierung
X. Aufgaben des Förderzentrums
I. Präambel
Die GemS Sandesneben will allen Schülerinnen und Schülern das Umfeld bieten, in dem sie ihre kognitiven, emotionalen und sozialen Kompetenzen und Fähigkeiten steigern und entwickeln können. Vorrangiges Ziel der GemS ist es, die Zahl der qualifizierten Abschlüsse deutlich zu erhöhen, den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern und vermehrt zur gymnasialen Bildung zu befähigen, indem sie den Schülerinnen und Schülern zu einem qualifizierten, mittleren Bildungsabschluss verhilft und - als weitere Perspektive - den Abschluss mit dem Abitur vor Ort ermöglicht.
Die Schülerinnen und Schüler der GemS werden mit sehr unterschiedlichen sozialen Erfahrungen und Begabungen in heterogenen Leistungsgruppen in einem weitgehend gemeinsamen Bildungsgang zu den Schulabschlüssen der Sekundarstufe 1 geführt werden. Innere Differenzierung und individuelle Förderung sind die dafür notwendige Basis. Äußere Differenzierung der Lerngruppen wird im Bedarfsfall den unterschiedlichen Schülerpotentialen Rechnung tragen. Die Lehrkräfte der Klassen bzw. Jahrgangsstufen sind in der Regel durchgängig bis zum Abschluss der Sekundarstufe 1 für die Schullaufbahn der Schüler/innen verantwortlich, dies gilt insbesondere für die Klassenlehrkräfte.
Die Kinder und Jugendlichen sollen sich gemäß ihrer unterschiedlichen Lern- und Leistungsprofile weiter entwickeln können und sich nicht diskriminiert oder privilegiert fühlen, weil sie Unterschiedliches unterschiedlich schnell lernen.
Eine neue Lernkultur ist dazu unerlässlich, um die angestrebten Ziele zu erreichen. Dies kann nur in einem auf Langzeit angelegten Prozess erreicht werden, gilt es doch bisherige Strukturen und Denkweisen bei allen Beteiligten zu verändern, bei Schülerinnen und Schülern, bei Eltern und Lehrkräften. Miteinander und voneinander zu lernen verlagert Verantwortung und Kompetenzen auf die Schülerinnen und Schüler. Schwächere Schüler profitieren von stärkeren. Stärkere sollen zunehmend bereit sein, zu helfen und zu unterstützen. Durch diesen Prozess vergrößern sie ihre eigenen Kompetenzen.
II. Formen des gemeinsamen Lernens
In der GemS Sandesneben werden die Klassenstufen 5 und 6 grundsätzlich im Klassenverband unterrichtet. Um die Schülerinnen und Schüler auf das neue Lernen im Rahmen einer GemS vorzubereiten und zu qualifizieren, wird in den Klassenstufen 5 und 6 ein besonderer Schwerpunkt in der Entwicklung der Lernkompetenz liegen; spezielles Methodentraining ist unerlässlich. Vorrangiges Ziel ist es Schülerinnen und Schüler zum selbstständigen Lernen zu befähigen. Hierzu gehören u.a. folgende Aspekte:
- Verantwortung für den eigenen Lernprozess übernehmen können,
- Kernprobleme erfassen und vernetztes Denken einüben,
- Schlüsselqualifikationen erwerben und Grundkenntnisse sichern,
- Lerntechniken trainieren,
- Planungskompetenz erlernen sowie
- Präsentationstechniken beherrschen.
Lehrkräfte unterschiedlicher Lehrerlaufbahnen planen den Unterricht der jeweiligen Jahrgangsstufe gemeinsam, um den unterschiedlichen Anspruchsniveaus (gemäß den Vorgaben der KMK) gerecht werden zu können. Dies geschieht unter Berücksichtigung der Lernausgangslage jedes Schülers und jeder Schülerin nach folgenden binnendifferenzierenden Kriterien:
- Stofflichem und zeitlichem Umfang durch abgestuftes Lern- und Übungsmaterial,
- Lern- und Arbeitstempo durch zusätzliche oder eingeschränkte Arbeitsaufträge,
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Schwierigkeits- und Komplexitätsgrad durch anspruchsvolle weiterführende Aufgaben oder vereinfachte Übungen, durch Lehrer- und Schülerhilfe,
- Sozialen Aspekten durch die Arbeit in „Tischgruppen“ und
- Arbeitsweisen durch freie Aufträge bei der Wochenplanarbeit oder individuelle Lernangebote in den Lernwerkstätten.
Die Lehrkräfte der Teams treffen sich hierzu regelmäßig. Zur Unterstützung stehen ihnen zwei Lehrkräfte zur Verfügung, die diese obligatorischen Arbeitstreffen organisieren und gemeinsam mit dem Team gestalten. Ab Klassenstufe 7 verlagert sich ein Teil des Unterrichts in einen modularen Lernbereich zur Ergänzung des Kernunterrichts. Die Schülerinnen und Schüler entscheiden sich für ein vierstündiges Wahlpflichtfach.
Inwieweit für den Kernunterricht eine reine Binnendifferenzierung ausreicht, um allen Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden, muss die Praxis zeigen. Äußere Differenzierung zur Sicherstellung der unterschiedlichen Leistungsniveaus gehört zu den Möglichkeiten des Systems.
Um den unterschiedlichen Leistungsniveaus der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden, muss die Binnendifferenzierung vom jeweiligen Jahrgangsteam organisiert werden. Einheitliches Vorgehen und detaillierte Absprachen sind dazu notwendig. Das Jahrgangsteam erstellt für jede Schülerin und jeden Schüler einen Lernplan. Für die Schülerinnen und Schüler mit Präventionsbedarf werden Förderpläne erstellt, für die das Förderzentrum beratend tätig werden kann. Dies geschieht umso mehr für Schülerinnen und Schüler, die einen ausgewiesenen sonderpädagogischen Förderbedarf haben. Hier berät das Förderzentrum bei der Erstellung individueller sonderpädagogische Förderpläne. Die Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden in einer Klasse konzentriert; damit ist sichergestellt, dass jeweils eine zusätzliche Lehrkraft aus dem Förderzentrum diese effizient unterrichtlich begleiten wird.
Der gemeinsame Unterricht führt zu vielfältige Formen von Lerngruppen innerhalb einzelner Klassen, wobei leistungsschwächere Schüler/innen von stärkeren ihrer Gruppe profitieren. Ebenso kann auch äußere Differenzierung für Schülerinnen und Schüler mit homogenem Lerntempo zur Anwendung kommen. Dabei ist anzustreben, dass dem Jahrgangsteam mindestens eine zusätzliche Lehrkraft für individuelle Maßnahmen zur Verfügung steht.
III. Die Rolle der Lehrkräfte
Die Lehrkräfte bilden Jahrgangsteams. Jede Lehrkraft wird schwerpunktmäßig in einem Jahrgangsteam arbeiten, zwei Lehrkräfte im Kernbereich teilen sich die Klassenleitung und begleiten möglichst die Klasse von Klassenstufe 5 bis 10. Im Klassenteam arbeiten die Fachlehrkräfte fächerübergreifend zusammen und decken alle Fachbereiche angemessen ab.
Die Klassenlehrkräfte unterrichten in ihren Klassen möglichst viele Stunden. So können die Lehrkräfte über den langen Unterrichtszeitraum hinweg ihre Schülerinnen und Schüler genau wahrnehmen und sie beim Lernen fundiert und individuell beraten. Die Verantwortung der Lehrkräfte als Berater, Förderer und Unterstützer ihrer Klasse und ihres Jahrgangs wächst mit der Identifizierung, die durch diesen langen gemeinsamen Weg entsteht.
Die Lehrkräfte sind tätig als Fachlehrkraft, pädagogische Berater und Lernbegleiter. Regelmäßige Teamtreffen und -beratungen dienen der Abstimmung von Themenbereichen und Methoden und der Koordination von Fächern und Fördekonzepten. Die Arbeit und Verantwortung verteilt sich auf alle Teammitglieder eines Jahrgangs.
Die Jahrgangsteams erstellen bis zu Beginn des Schuljahres einen Halbjahresarbeitsplan gemäß den Lehrplänen und Standards. Dieser enthält die Themenschwerpunkte der einzelnen Fächer, die zeitliche Einordnung und den Umfang der jeweiligen Projekte und ihre Vernetzung mit den übrigen Fächern. Außerdem sind besondere Veranstaltungen und Ereignisse des Jahrgangs wie Klassenfahrten und –feiern, Wandertage, Exkursionen, Präsentationen und Aufführungen, Sportveranstaltungen usw. festzuhalten. Die Lehrerteams sind auch verantwortlich für die interne Evaluation ihrer Arbeit, indem sie wiederholt die Ergebnisse ihrer Arbeit bilanzieren und überprüfen.
Die Jahrgangsteams sprechen bei Fächern mit äußerer Fachleistungsdifferenzierung sich dahingehend ab, welche Bewertungskriterien sie bei der mündlichen und schriftlichen Leistungsmessung bei Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Leistungsniveaus anwenden wollen. Gegebenenfalls entwerfen sie gemeinsam Klassenarbeiten mit abgestuftem Anspruchsniveau. So ist insbesondere in Klassenstufe 8 gewährleistet, dass die Schülerinnen und Schüler ein Zeugnis mit eindeutigem Aussagewert erhalten, das die Prognose für den zu erwartenden Schulabschluss verdeutlicht. Auch eine „doppelte“ Notenskala, wie sie in der Gemeinschaftsschulordnung in § 8 als Anlage „Noten auf Anspruchsebene“ beschrieben wird, ist denkbar.
IV. Soziale Aspekte
Dem Lernen in Klassenverbänden kommt an der Gemeinschaftsschule entscheidende Bedeutung zu, da neben der Vermittlung von Sach- und Methodenkompetenzen der Förderung von Sozial- und Selbstkompetenzen ein hoher Stellenwert beigemessen wird. Hierzu gehören Kompetenzbereiche wie
- in schulischen Gremien mitzuarbeiten und das Schulleben mitzugestalten (Schülervertretung, Fach-, Klassen- und Schulkonferenzen, Streitschlichterteams, Buslotsen, Patenschaften für Klasse 5, Schülerzeitung),
- Konflikte gewaltfrei zu lösen und eigene Interessen und Wünsche mit denen Anderer in Einklang zu bringen,
- sich Ziele zu setzen und Techniken zu entwickeln, die Ziele zu erreichen; in der Lage zu sein, Prioritäten zu setzen,
- Durchhaltevermögen zu erwerben und sich durch Misserfolge nicht entmutigen zu lassen,
- eine Zukunfts- und Lebensplanung zu entwickeln.
- Eine positive Lebenseinstellung zu gewinnen und offen zu sein für neue Ideen, für die Nutzung neuer Chancen,
- Vertrauen in die eigenen Stärken zu gewinnen.
Va. Rahmenbedingungen
Jeder Jahrgang bildet eine räumliche Einheit mit Lernwerkstätten und Teamzimmern. Eine Sozialpädagogin unterstützt die schulische Arbeit durch Beratung, Training, Förderung, präventive und konzeptionelle Arbeit und Intervention in schwierigen Situationen. Der Unterricht findet möglichst in 90-Minuten-Einheiten statt.
Vb. Unterrichtsstruktur
In der GemS Sandesneben werden alle in den allgemein bildenden Schulen üblichen Fächer angeboten: Deutsch, Mathematik, Englisch, Kunst, Musik, Sport und Religion. Die Fächer Erdkunde, Geschichte und Wirtschaft/Politik können zum Fach Weltkunde zusammengefasst werden. Die Fächer Biologie, Physik und Chemie können im Fach Naturwissenschaften gebündelt werden. Ab der Klassenstufe 7 kommt mit dem ersten Wahlpflichtfach ein weiteres (vierstündiges) Fach hinzu. In welchen Fächern ab Klassenstufe 7 binnendifferenziert weitergearbeitet wird bzw. ab wann eine äußere Differenzierung beginnt, plant die Schule zu gegebener Zeit. „Findet der Unterricht in leistungsdifferenzierten Lerngruppen statt, erfolgt die Zuweisung der Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage der Leistungen im vorangegangenen Unterricht durch Beschluss der Klassenkonferenz.“ (Gem-VO §2.4).
Die Berufsorientierung ist integrativer Bestandteil im Unterricht aller Fächer und Jahrgangsstufen. (siehe auch Punkt IX.)
Binnendifferenzierung betrifft alle Schülerinnen und Schüler. Die Lehrkräfte bieten – im Hinblick auf die unterschiedlichen Abschlussmöglichkeiten – Themen, Lernbereiche und Methoden in unterschiedlichem Anforderungsprofil an. Dies kann auf verschiedene Art und Weise geschehen, unter anderem durch
- zusätzliche Lern- und Übungsangebote (quantitative Ergänzungen)
- Angebote, die zu Transferleistungen auffordern (thematische)
- andere Sozialformen der Lernprozesse bzw. Aufbereitung und Darstellung des Lernstoffes (Präsentation, Dialog, Protokoll, Erstellen von Arbeitsbögen für Lernschwächen etc.)
In den Klassenstufen 5 und 6 werden die Schülerinnen und Schüler gemeinsam unterrichtet. Den unterschiedlichen Fähigkeiten wird mit Binnendifferenzierung begegnet. Äußere Differenzierung kann ab Klasse 7 einsetzen, wobei sowohl unterschiedliche Lerngruppen mit Leistungsdifferenzierung als auch die Aufteilung in Gruppen mit unterschiedlichen Leistungsanforderungen möglich sind.
VI. Beurteilung und Leistungsrückmeldung
Formen der Leistungsbewertung
In den Jahrgangsstufen 5 -7 werden keine Notenzeugnisse erteilt. Stattdessen werden für die Schülerinnen und Schüler jeweils zum Halbjahres – und Schuljahresende Lernentwicklungsberichte ausgestellt, die im ersten Teil in tabellarischer Form Auskunft über das Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten geben.
Im zweiten Teil des Lernentwicklungsberichtes wird das fachliche Lernen der Schülerin und des Schülers beurteilt. Es werden die Stärken, aber auch die Schwächen eines Kindes aufgezeigt. Erworbene Kompetenzen werden mit Hilfe von Kompetenzrastern in tabellarischer Form dokumentiert.
Diese Kompetenzraster werden für die einzelnen Fächer zu Beginn eines Schuljahres von den Fach- bzw. Jahrgangsstufen-konferenzen festgelegt und Eltern und Schülerinnen und Schülern transparent gemacht. Sie sind auf den Unterricht abgestimmt und gehen aus dem Unterricht hervor.
Diese Form der Leistungsbewertung bedingt, dass auch für die Leistungsnachweise in Klassenarbeiten und Tests die herkömmliche Notengebung zugunsten einer Auswertung durch Kompetenzraster verändert und durch andere Instrumente ergänzt wird. Daraus ergibt sich, dass die zu erbringenden Leistungsnachweise von den Schülerinnen und Schülern auch zu flexiblen Zeitpunkten erbracht werden können. Für Schülerinnen und Schüler, die die Kompetenzen nicht erreichen, werden Lernpläne zur individuellen Förderung erstellt und mit den Eltern und den Schülerinnen und Schülern abgestimmt.
Die Lernentwicklungsberichte beschreiben die individuellen Lernfortschritte, berücksichtigen die Lern- und Lebenssituation des Kindes und sollten auch Wege aufzeigen, wie eventuelle Lerndefizite behoben werden können. Sie bilden die Grundlage für Elterngespräche, die einmal pro Halbjahr stattfinden sollten.
Zeugnisse der Klassenstufe 8 – 10 sind Notenzeugnisse. Sie enthalten einen konkreten Hinweis auf das jeweilige Anforderungsniveau (Hauptschule, Realschule, Gymnasium) und auf den zu erwartenden Abschluss in Sekundarstufe I. (Siehe dazu auch Punkt III, letzter Absatz : „Bewertungskriterien der mündlichen und schriftlichen Leistungsmessung in Klasse 8 ff“)
Maßnahmen zur differenzierten Zielerreichung sind
- Feststellen der Lernausgangslage in Mathematik, Deutsch, Englisch und des Arbeits- und Sozialverhaltens
- Lernentwicklungsgespräche mit Schülerinnen und Schülern und Eltern
- Vergleichsarbeiten zur Evaluation des Lernerfolges und des Unterrichts
VII. Der Wahlpflichtunterricht
VII. 1. Wahlpflichtunterricht in Klasse 7 und 8
Vornehmliches Ziel des Wahlpflichtunterrichts ist es, Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule die Möglichkeit zu geben, entsprechend ihren individuellen Neigungen und Interessen Kurse auszuwählen, die ihnen Freude und Motivation beim Aneignen von Wissen, Verhalten- und Lernstrategien vermittelt. Hier haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit durch das entsprechende Wahlpflichtangebot ihre Begabungspotenziale auszuschöpfen und zu vertiefen.
Dies geschieht hauptsächlich in selbständigen und selbst gesteuerten Arbeitsformen, in denen die Schülerinnen und Schüler lernen, möglichst eigenständig die Verantwortung für den eigenen Lernprozess zu übernehmen. Dabei sollen sie Andere und Anderes akzeptieren, Kernprobleme erfassen und vernetztes Denken einüben. Dies dient auch dazu, ihre Schlüsselqualifikationen zu vertiefen und Grundkenntnisse zu erweitern.
Neben dem weiteren Ausbau der Lerntechniken wird die Planungskompetenz erweitert, indem sie sich Ziele setzen und sie erreichen. Dabei sind Eigenschaften wie Durchhaltevermögen, Lernbereitschaft, Selbstdisziplin und Eigenverantwortung zu entwickeln.
Der Wahlpflichtunterricht mit seinem sehr eigenständigen Lernklima fördert die Zusammenarbeit und den Teamgeist aller beteiligten Schülerinnen und Schüler. Die sozialen Kompetenzen zu entwickeln, den Umgang miteinander durch mehr Rücksicht und Achtung vor Mitschülerinnen und Mitschülern zu verbessern, ist durchgehendes Prinzip des Wahlpflichtunterrichts.
Dabei gilt insbesondere das Prinzip der Kooperation: Weniger Begabte profitieren von der Zusammenarbeit mit guten und stärker begabten Schülerinnen und Schülern im Wahlpflichtunterricht. Lässt es die inhaltliche Struktur des Kurses zu, sollen die Schüler/innen der Klassenstufe 7 und 8 jeweils in einem Kurs zusammengefasst werden. Dabei profitieren die jüngeren Siebtklässler vom Vorsprung der Achtklässler, was Reife einerseits und Kurserfahrung aus dem vorangegangen Jahr andererseits betrifft.
Die Lehrkräfte der zukünftigen Kurse stellen diesen auf zwei Jahre angelegten Unterricht in schriftlicher Form und auf einem Informationsabend den Eltern und Schülerinnen und Schüler vor. Ihnen muss dabei auch bewusst gemacht werden, dass der Kurs in der Regel nach erfolgter Wahl nicht gewechselt werden kann. Sollte eine Schülerin oder ein Schüler nach erfolgter Wahl feststellen, dass die Entscheidung falsch war, so kann ein Kurswechsel in Ausnahmefällen stattfinden. Dies geschieht in Absprache mit den Eltern in einem Zeitraum von sechs Wochen nach Kursbeginn.
VII. 2. Wahlpflichtunterricht in Klasse 9 und 10
Für den zweistündigen Wahlpflichtunterricht in Klasse 9 und 10 gilt Vergleichbares: Auch wird weitgehend jahrgangsübergreifender Kursunterricht angeboten. Neben dem Fach Französisch wird die Gemeinschaftsschule in Sandesneben auch in der Lage sein die Fremdsprache Spanisch anzubieten. Inwieweit dies Angebot bereits für die Klassenstufe 7 und 8 gelten kann, ist sorgfältig abzuwägen.
Der Wahlpflichtbereich wird sich in Klasse 9 und 10 inhaltlich deutlich vom Kernunterricht unterscheiden. Hier soll zuvörderst eine sinnvolle Erweiterung und Vertiefung von Wissen erfolgen. Insbesondere wird die Hinführung auf das berufliche Leben ein inhaltlicher Schwerpunkt sein müssen.
VII. 3. Gemeinsames
Die selbständige Arbeitsweise in den Wahlpflichtkursen wird in einer verstärkten Nutzung des Computers und der selbständigen Recherche im Internet führen. Zur Darstellung der Arbeitsergebnisse werden die Schülerinnen und Schüler Präsentationstechniken kennen lernen, vertiefen und anwenden.
VIII. Offene Ganztagsschule
1. Vorbemerkungen
Die Offene Ganztagsschule am Schulzentrum Sandesneben ist ein geeignetes Instrument, um auf die oben dargestellten gesellschaftlichen Entwicklungen durch nachmittägliche zusätzliche Angebote sinnvoll und effizient zu reagieren.
Die Offene Ganztagsschule wird durch Förder-, Betreuungs- und außerschulische Bildungsangebote erweitern die Möglichkeiten, nicht nur die Bildungschancen zu verbessern und vorhandene Interessen von Kindern und Jugendlichen zu stärken, sondern auch ihr soziales Verhalten im Umgang mit Mitschülern und Freunden zu fördern. Schule versteht sich als Lern- und Lebensraum.
2. Allgemeine Zielsetzung des Ganztagsangebots
Ganztagsangebote sind Betreuungsangebote über den gewohnten schulischen Schwerpunkt der Wissensvermittlung hinaus. Sie sollen das Schulleben attraktiver gestalten und vermehrt Identifikation mit der Schule als Lern- und Lebensort bewirken. Sie sind als familienergänzende und –unterstützende Angebote zu sehen, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, insbesondere bei allein erziehenden Eltern anstreben. Sie orientieren sich primär an den Interessen und Bedürfnissen unserer Schüler/innen. Fachliche Bildung wird also ergänzt durch zusätzliche Möglichkeiten sozialen Lernens.
3. Mögliche Kooperationspartner
Dies können sein: Sportvereine, Verein Spiel und Spaß in Sandesneben, die ev.-luth. Kirchengemeinde Sandesneben, die Kreismusikschule, die Volkshochschule Sandesneben, die Jugendhilfe u.v.a.
4. Betreuungspersonen / Personaleinsatz
Erwünscht ist der Einsatz von pädagogisch qualifizierten, zumeist außerschulischen Beschäftigten und von Personen mit anderen besonderen Qualifikationen (Übungsleiter, Eltern,...) als Betreuungspersonen. Verwaltung und Organisation der Ganztagsangebote obliegen allerdings dem Träger der Offenen Ganztagsschule, der das dazu nötige Personal (Koordinator/in) vorhält.
5. Zeitrahmen
Der Zeitrahmen richtet sich nach der Zeitplanung der Verlässlichen Grundschule . Die Einplanung einer ca. 30- bis 45-minutigen Mittagspause zwischen Unterricht und Kursbeginn der Offenen Ganztagsschule ist angedacht.
6. Konkrete Schwerpunkte / Projekte
Förderung von Schüler/innen mit besonderen Bedürfnissen bzw. Teilleistungsschwächen (z.B. Legasthenie, Deutschunterricht für Schüler/innen nicht deutscher Muttersprache) Stärkung von Schülerpersönlichkeiten durch Erfolgserlebnisse auch im außerunterrichtlichen Bereich, weitere Identifikation mit Schule als Lern- und auch Lebensort
fachspezifische Förderung in differenzierten Lerngruppen (z.B. Hausaufgabenbetreuung, Anleitung zum selbständigen „Lernen lernen“, Vorbereitung auf qualifizierte Bildungsabschlüsse [Englisch, Mathematik]), d.h. Fördern und Fordern durch zusätzliche, ergänzende Angebote : Entdeckung / Verstärkung besonderer persönlichkeitsfördernder und -stärkender Talente (Instrument spielen, Theater, Gesang, Tanz, künstlerische Fähigkeiten, sportliche Fähigkeiten) – ästhetisches Lernen, Spiel und Sport)
Ein erfolgreicher Übergang vom schulischen Leben in die berufliche Ausbildung stellt zunehmend höhere Ansprüche an junge Menschen. Wenn Schülerinnen und Schüler die Anforderungen beruflicher Ausbildung kennen und ihre eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten darauf ausrichten, steigern sie ihre Chancen, einen geeigneten Ausbildungsplatz zu finden und den Ausbildungsanforderungen gewachsen zu sein.
Unsere Schule will ihre Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, das eigene Leben organisieren zu lernen, eigene Kompetenzen zu entdecken, zu entwickeln und auszubauen. Sie sollen Unterstützung dabei erhalten, in wachsendem Maße Verantwortung für ihr eigenes Lernen und die berufliche Orientierung übernehmen zu können.
Auf diesem Weg bietet unsere Schule folgende Instrumente:
Klassenstufe 5, 6, 7, 8:
- Girl‘s & Boy’s Day
- Teilnahme am Sozialen Tag
- Söhne-/Töchtertage (Klassenstufe 6 und 7)
- Betriebserkundung/besichtigung: Feuerwehr, Polizei, Post (Erkundungsbogen)
- Außerschulische Lernorte: Meierei, Bauernhof...
Klassenstufe 7
- Elterninformation zum Berufswahlpass
- Einführung des Berufswahlpasses: Arbeit mit Aspekten: Meine Interessen, Fähigkeiten, Möglichkeiten
- Projekt (-)tag „Meine Zukunft“ (Fächer übergreifend: Deutsch, Weltkunde, Kunst, Informatik u.a.)
- Soziale Dienste: 1-2 tägiges Praktikum im Kindergarten oder Altenheim
Klassenstufe 8
- Halbjähriger zusätzlicher Unterricht im Fachbereich Arbeit/ Wirtschaft/ Technik“ (Fach: Weltkunde) durch eine Lehrkraft zur Behandlung der folgenden Themen, Aktionen, Aufgaben:
- Arbeit mit dem Berufswahlpass (Fähigkeiten, Lernplanung, Dokumentation der Lernprozesse, Vorbereitung von Berufswahl und -Beratung)
- Training: Sozialkompetenzen (JAW)
- Besuch einer Jobbörse
- Erfahrungsberichte ehemaliger Schülerinnen und Schüler
- BIZ-Besuch
- Fachtag zur Vorbereitung des ersten Praktikums (Welche Interessen kann ich in welchen Betrieben beruflich anwenden? Welche Betriebe gibt es in erreichbarer Nähe? Wie besorge ich einen Praktikumsplatz? Wie telefoniere ich mit Betrieben? Wie komme ich zum Betrieb? Wie verfasse ich ein Bewerbungsschreiben? Arbeit mit „mach’s richtig!“)
Erwünscht: Teilnahme eines Unternehmers, Ausbildungsleiters; Kooperation mit einem Wirtschaftsunternemen - Einwöchiges Praktikum (mit der Möglichkeit zur freiwilligen Verlängerung)
- Potenzialanalyse (JAW)
Klassenstufe 9
- Halbjähriger Unterricht im Fachbereich „Arbeit/Wirtschaft/Technik“ (Fach: Weltkunde) durch eine Lehrkraft zur Behandlung der folgenden Themen, Aktionen, Aufgaben:
- BIZ-Besuch
- Kooperation mit der Berufsberatung (allgemeine und individuelle Beratung von Schülerinnen und Schülern)
- Arbeit mit dem Berufswahlpass (Fähigkeiten, gezielte Lernplanung, Tätigkeitenspektrum, Berufsfelder...)
- Betriebserkundungen
- zweiwöchiges Betriebspraktikum
- Bewerbungstraining (z. B. mit der Kreissparkasse im Hzm. Lauenburg und anderen externen Partnern)
- Kooperation mit der IHK u. A. für den ...
- Besuch der Jobbörse „Nordjob“ in HL
- Informationen durch Vertreter verschiedener Berufsfelder (Metallberufe, Berufe zur Ver-, Bearbeitung von Holz, Kaufmännische Berufe usw.)
- Informationsveranstaltung weiterführender Schulen
- Teilnahme am Unterricht der Kreisberufsschulen (nach Möglichkeit)
- Bewerbungsschreiben, Lebenslauf (im Deutschunterricht)
- Besuche ehemaliger Schülerinnen und Schüler, die über ihre Ausbildung berichten
- Mini-Jobbörse ehemaliger SuS
- Lebenspraktisches Training (JAW)
- Erster Projekttag Lebensplanung
Klassenstufe 10
- Kooperation mit der Berufsberatung (individuelle Beratung von Schülerinnen und Schülern)
- u. U. Wiederholung des Bewerbungstrainings
- Berichte ehemaliger Schülerinnen und Schüler über ihre Ausbildung
- Zweiter Projekttag: Lebensplanung
- Infoveranstaltung: Kranken- und Sozialversicherung, Renten- und Lebensversicherung, Bausparvertrag, vermögenswirksames Sparen...
X. Aufgaben des Förderzentrums
Das Förderzentrum arbeitet inhaltlich eigenständig. Es betreut sowohl eigene Stammklassen als auch integrative Maßnahmen in der Gemeinschaftsschule und in den Grundschulen des Einzugsbereiches.
An der Gemeinschaftsschule Sandesneben werden Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf integrativ betreut. Dies gilt sowohl für die originären GMS-Klassen als auch für die auslaufenden Hauptschulklassen und die Grundschule(n).
Weitere Aufgabenfelder:
- Sprachheilarbeit im vorschulischen und schulischen Bereich
- Schulische Erziehungshilfe
- Sonderpädagogische Diagnostik
- Präventive Maßnahmen




